- Herkunft
- China
- Gruppe
- Großrasse
- Eier pro Jahr
- 100–140
- Eierfarbe
- Braun
- Eigewicht
- ca. 53 g
- Gewicht
- Henne 3,5–4,5 kg · Hahn 4,5–5,5 kg
- Brutdauer
- 21 Tage
- Charakter
- Sehr ruhig, sanft, brutfreudig
Das Cochin-Huhn gehört zu den massigsten und auffälligsten Hühnerrassen. Sein üppiges, weiches Gefieder reicht bis über die Füße und lässt das Tier rund und kugelig wirken. Hinter dem imposanten Äußeren steckt ein ausgesprochen friedliches, ruhiges Huhn, das sich hervorragend für die Hobbyhaltung eignet.
Herkunft und Aussehen
Cochin stammen ursprünglich aus China und lösten Mitte des 19. Jahrhunderts in Europa eine regelrechte „Hühnermanie" aus. Typisch sind der breite, tiefe Körper, das lockere Gefieder und die stark befiederten Läufe und Zehen. Gängige Farbschläge sind Schwarz, Weiß, Gelb und Gesperbert.
Wesen und Haltung
Cochin sind sehr ruhig, sanft und zutraulich – und durch ihr Gewicht praktisch flugunfähig, sodass ein niedriger Zaun genügt. Entscheidend ist ein trockener, sauberer Untergrund: Die befiederten Füße verschmutzen auf Matsch schnell. Ein wettergeschützter Stall mit niedrigen Sitzstangen ist ideal.
Eier und Legeleistung
Mit etwa 100 bis 140 braunen Eiern pro Jahr ist das Cochin kein Vielleger. Seine Stärke liegt woanders: Cochin sind hervorragende Glucken und werden oft als „Brutmaschine auf zwei Beinen" eingesetzt, um den Nachwuchs anderer Rassen auszubrüten.
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Häufige Fragen zum Cochin
- Wie viele Eier legt ein Cochin?
- Etwa 100–140 braune Eier pro Jahr – Cochin sind eher Lieblings- als Legehühner.
- Sind Cochin gute Glucken?
- Ja, sie zählen zu den zuverlässigsten Glucken und brüten auch fremde Eier aus.
- Brauchen die befiederten Füße Pflege?
- Sie brauchen vor allem einen trockenen Auslauf, damit das Fußgefieder sauber bleibt.
- Sind Cochin anfängerfreundlich?
- Ja – sehr ruhig, zahm und flugunfähig, ideal für entspannte Hobbyhaltung.